Perfekter Samstag

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Am Samstagnachmittag war ich für einen kleinen Spaziergang im Rheingau unterwegs. Genauer gesagt zwischen Schloss Vollrads und Schloss Johannisberg. Das Wetter war schön, ich hatte Lust zu fotografieren und aus diesem Grund hab ich meine Kamera mitgenommen. Vielleicht würde sich ja unterwegs ein Fotomotiv ergeben. Man weiß es ja nie. Und auf dem Rückweg hatte ich dann das Glück, dass sich der Himmel verdunkelt hat und ein Gewitter heraufgezogen ist. Eine perfekte Situation, wenn man Landschaften fotografieren möchte.

Perfekte Kamera

Warum perfekte Kamera? Na ja, die perfekte Kamera ist die, die man dabei hat. Manchmal ist es vielleicht sogar nur das Handy aber das ist allemal besser als gar kein Foto von einer Situation zu haben. Und ich bin froh meine perfekten Kameras gefunden zu haben. Nach dem Lanzarote Trip hatte ich dazu schon einmal etwas dazu geschrieben und seitdem habe ich viel mit der Fuji X-E2 fotografiert. Nachdem Fuji sogar noch nachgelegt hat mit der X-T1 und ich die Möglichkeit hatte sie mir genauer anzuschauen, hat mein Entschluss fast festgestanden. Ich werde auf ein spiegelloses System umsteigen und zwar mit dem Fuji. Für jemanden, der schon seit fast 30 Jahren mit Spiegelreflexkameras fotografiert (zuerst analog, dann digital) war die Entscheidung nicht ganz einfach.

Aber nachdem ich die Fuji X-T1 mein eigen genannt hab und die ersten Erfahrungen mit ihr machen konnte, ist das Vertrauen in das neue Kamerasystem immer weiter gewachsen. Mittlerweile habe ich sogar das ein oder andere Sportevent damit fotografiert und selbst das funktioniert sehr gut (mit einigen kleinen abstrichen – siehe weiter unten). Ein Schlüsselerlebnis war das Windhundrennen in Hünstetten. Wenn Ihr Euch die Galerie anschaut, sollte ich vielleicht noch dazu sagen, dass nicht ganz die Hälfte davon mit der Fuji entstanden sind. Die meisten sind dort noch mit meiner Canon aufgenommen worden. Es war sozusagen noch die Warmlaufphase. Aber was ich dann zu Hause gesehen hab, hat mich überzeugt und schon beim Triathlon Festival Rheinhessen ist das Verhältnis deutlich zugunsten der Fuji X-T1 ausgefallen.

Und das schöne daran war, dass ich den ganzen Tag nicht das Gefühl hatte von meinem Equipment “belastet” zu sein. Nur bei einigen Aufnahmen während des Schwimmens hatte ich meine Canon bei mir um zu fotografieren. Ansonsten nur meine beiden Fuji’s mit unterschiedlichen Objektiven, so dass ich immer bereit war. Egal ob ich eine längere Brennweite oder eine kürzere benötigt habe – es war immer nur der Griff entweder nach Rechts zur X-T1 oder Links zur X-E2. An der X-T1 hatte ich die meiste Zeit das 55–200mm Objektiv und an der X-E2 entweder das 18–55mm oder das 35mm.

Noch habe ich die Canon Ausrüstung zu Hause. Die ersten Verkäufe sind allerdings schon geplant. Eine Spiegelreflex hat natürlich gerade beim Sport- und im Wildlifebereich durchaus noch ihre Berechtigung. Der elektronische Sucher kommt oft nicht so schnell mit, wie ich mir das wünschen würde. Aber im Gegensatz dazu schafft die X-T1 8 Bilder pro Sekunde und meine 5D Mark II gerade mal 3,9 Bilder/sec. Und eine neue DSLR mit den Leistungsdaten, die ich erwarten würde, würde ein vielfaches der Fuji Kameras kosten. Außerdem stehen für die genannten Bereiche noch nicht alle erforderlichen Objektive von Fuji zur Verfügung. Aber das wird noch kommen. Fuji ist da sehr offen in der Kommunikation und veröffentlicht eine Roadmap der Objektive.

Resüme

Was mich persönlich am meisten fasziniert, und mich den Wechsel vornehmen lässt, ist die Tatsache das ich das Gefühl habe wieder Spaß am fotografieren zu haben, Spaß zu experimentieren und Spaß dabei die Kamera immer mitzunehmen. Denn wenn ich ehrlich bin, die große DSLR hätte ich bei unserem kleinen Ausflug in den Rheingau wohl kaum mitgenommen. Und aus diesem Grund sind die Fuji Kameras für mich besser, da nur eine Kamera die man dabei hat eine gute Kamera ist.

 

 

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