Fotos von Lanzarote

Colors of Lanzarote von Mathias Csader on Vimeo.

Nachdem ich eine wirklich lange Pause von sozialen Netzwerken und meinem Blog getätigt habe, gibt es jetzt etwas neues. Und aus diesem Grund auch ein kleines Spezial. Ende Januar war ich für eine Woche auf der Insel Lanzarote um dort zu fotografieren. Es hat mich schon immer gereizt dort einmal hinzufliegen und diese doch sehr spezielle Landschaft zu fotografieren. Kilometerweit sind dort Lavafelder zu sehen – scheinbar endlos. Und auch die Küsten sind an vielen Teilen mit dem Lavagestein überzogen. Also ein sehr spannendes Terrain für die Landschaftsfotografie. Das Wetter hat es nicht immer gut mit mir gemeint und ich musste einige male eine Pause machen, da die Filter mit Regentropfen überzogen waren. Aber dafür gab es als Belohnung sehr schöne Lichtstimmungen. Schaut Euch einfach die Diashow an und Ihr werdet sehen, was ich meine.

Das ein oder andere Foto werde ich sicherlich noch etwas genauer vorstellen, deswegen an dieser Stelle nicht viel dazu. Allerdings kann ich bezüglich der benutzten Technik schon mal einen kleinen Ausblick geben. Ende letzten Jahres habe ich mich entschlossen in Zukunft nicht mehr mit so viel Gewicht zu Reisen und ein wenig „abzuspecken“. Aus diesem Grund habe ich mir die Fuji XE-2 zugelegt, die mir von den spiegellosen Kameras am meisten zugesagt hat. Nachdem ich die Canon EOS M ausprobiert hatte war ich zugegebenermaßen von dem kleinen Formfaktor angefixt. Leider hat es Canon aber immer noch nicht fertig gebracht die Kamera mit ordentlichen Objektiven auszustatten. Und ich wollte auf keinen Fall meine schweren Objektive an dieser kleinen und leichten Kamera benutzen. Also habe ich mich umgeschaut und bin an der Fuji XE-2 hängen geblieben. Die Bedienung ist so schön Old School, dass ich mich gleich zu Hause gefühlt habe. So habe ich fotografieren gelernt. Blende am Objektiv einstellen, oben an der Kamera ein Rad für die Zeit und keine Motivautomatiken. Ich habe die Kamera bei meinem Händler des Vertrauens in die Hand genommen und mich sofort wohl damit gefühlt. Und so habe ich meinen Kamerapark erweitert.

Wahrend meiner Reise fand ich es extrem angenehm mit einer kleinen Fototasche und einigen Objektiven unterwegs sein zu können. Rechnet man die Brennweiten auf Kleinbild um, hatte ich von 21mm bis 300mm alles dabei. Und trotzdem keinen Fotorucksack mit 15kg auf dem Rücken. So hab ich oft gar nicht überlegen müssen, ob ich noch weiter wandere um noch um die nächste Ecke zu schauen. Ich habe es einfach getan, da die Ausrüstung mir dabei nicht im Weg stand. Was die Bildqualität angeht, habe ich auch nicht das Gefühl auf etwas verzichten zu müssen. Oder ist Euch etwas aufgefallen?

Es gibt allerdings zwei kleine Macken, die die Kamera hat, die mich im Laufe der Zeit doch gestört haben. Zum einen benötigt die Kamera bei Langzeitbelichtungen unglaublich lange um das Bild zu berechnen. Ich meine, wenn ich eine Belichtung von 4 Minuten gemacht habe, hat es nochmal geschlagene 4 Minuten gedauert bis das Bild berechnet war. Das kann meine Canon auf jeden Fall schneller. Gerade zu Sonnenaufgang oder -untergang, wo es doch ein wenig Zeitkritisch ist, empfand ich das als sehr störend. Der zweite Kritikpunkt sind die Belichtungsreihen für HDR-Aufnahmen. 3 Aufnahmen mit nur +1 und -1 ist einfach zu wenig um bei kontrastreichen Motiven den Dynamikbereich abzudecken. Keine Ahnung was Fuji sich dabei gedacht hat. Aber wenn man diese beiden Punkte und die Kamera kennt, kann man drumherum arbeiten und zum jetzigen Zeitpunkt würde ich die Kamera trotz ihrer kleinen Schwächen nicht wieder hergeben. Es macht einfach Spaß mit ihr zu fotografieren, man fühlt sich frei durch das geringe Gewicht und die Bedienung ist reduziert auf die Sachen, die für ein Foto wichtig sind.

Soweit mein kleiner Erfahrungsbericht mit meinem neuen „Spielzeug“, der Fuji XE-2.

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